Jugendclub Paschwitz

 

 

Wer mehr vom JCP sehen will

 

 

"Stachelbeere" meets "JCP"

 

 Wie jede Große Geschichte begann diese Freundschaft durch ein kleines aber vom Schicksal vorbestimmtes Ereigniss.

Als Rick Ottilie unbeschwerten Herzens sein Studium begann, traf er viele neue Leute an seiner Hochschule. Jedoch eine Person stach besonders heraus, der großartige Philliip "Becki" Beckert, Rick freundete sich mit ihm an und bald bezog man eine gemeinsame Studenten-WG. Jahrelang hörten wir aus der Stachelbeere nur die famosen Geschichten von Rick über "Becki" und den Jugendclub Paschwitz, einzellne Personen von uns machten auch in dieser Zeit schon Bekanntschaft.

 

Jedoch gab es nie ein großes Zusammentreffen von Stachelbeere und JCP, wie der Jugendclub Paschwitz salopp genannt wird. Dies änderte sich endlich im August 2013 als Rick einen gemeinsamen Urlaub unserer Clubs in Bulgarien in die Wege leitete.

 

Und keiner von uns konnte ahnen was auf uns zukommen würde, schon am Flughafen wurde uns klar dass hier 2 jugendliche Subkulturen aufeinander prallen, die sich nicht ähnlicher seien konnten. Es fühlte sich an wie 2 energiegeladene Luftströme die sich zu einem unaufhaltsamen Wirbelwind vereinen, uns als solcher sind wir wie ein riesiger Party-Orkan über die Partymeile am bulgarischen Goldstrand gefegt.

Schüchternheit oder scheues Abtasten gab es nicht, sofort merkten wir dass der Trainingsgrad unserer Lebern ebenbürtig war, genauso wie das Maß an Sinnlosigkeit mit der unsere witzigen Konversationen tagtäglich geführt wurden. Die Feststellung dass sich die Wege unserer Jugendclubs ab jetzt vieeeeeel öfter kreuzen müssten , brauchte Niemand laut aussprechen, es war jedem auf Anhieb klar.

 

So begann sie also unsere gemeinsame Geschichte, und niemand konnte vorher ahnen dass wir bald viele neue Geschichten gemeinsam schreiben werden. Geschichten aus 1000 und 1ner durchzechten Nacht.

 

Die ersten ofiziellen "Staatsbesuche"

 

Unbedingt erwähnt werden müssen die ersten beiden Freundschaftsbesuche unserer Clubs, da sie die gemeinsame Beziehung weiter geprägt und vertieft haben.

 

Die Wiesen in Eisleben

Der Bulgarien-Urlaub war vorbei und doch hatten wir kaum Zeit zum Erholen, als der JCP schon unserer Einladung folgte und ein komplettes Wochenende in der Stachelbeere gastierte. Anlass war die Eislebener Wiese, und wie in Emseloh jeder weis gibt es dort zahlreiche Atraktionen, aufregende Achterbahnen und deftiges Essen rund auf das riesigen Festgelände zu bestaunen.

Als wir stolzgeschwelter Brust diese Dinge vorzeigen wollten, stießen wir auf eher müdes Interesse des JCP, das heitere Treiben auf den Wiesengelände schien sie nicht weiter zu interessieren als wir die großen Party-Zelte erwähnten.

Also gings Freitag Abend dann schnurstraks in den Shuttel-Bus nach Eisleben, natürlich nicht ohne alle anwesenden Busreisenden mit heiteren Saufliedern zu unterhalten, und gradewegs im Stechschritt in das Partyzelt.

Wir feierten und tanzten ausgelassen bei Bier und Schnaps in die Nacht und ließen die Tanzfläche erbeben wie den Boden unter den Füßen einer gewaltigen Ork-Rotte die gen Morder zieht.

Über die Begebenheiten wie dieser Freitag noch endete wurder beiderseitiges Stillschweigen vereinbart :)

Der Samstag begann mit einem stärkenden Frühstück aus Gehackten und Cocktails, Nachmittags wurde schnell ein Sieg der Fußballer aus Emseloh gefeiert und abends wieder auf die Wiesen.

Auch am Samstag Abend ließen wir im Zelt wieder die Tanzfläche auf 9,8 der Richterskala erzittern und ein harter Kern zog munter zur Nachstund weiter in die Diskothek SAX-Eisleben, weiter bis in die Morgenstunden. So vergigng dieses gemeinsame Wochenende auch wieder viel zu schnell für unserern Geschmack.

 

Projekt "Gustav" im JCP

Danach stand unser erster Pflichtbesuch als Stachelbeere im JCP an, wir wurden geladen zum Projekt Gustav, einem Fest bei dem es darum ging Bier der Marke "Ur-Krostitzer" ohne großen Schnick-Schnack zu trinken. Als Beschleunigungsmaßnahmen wurden Trinkspiele wie Flanky-Ball und Bier-Pong auf professionellen Niveau gespielt. 

So zogen wir gen Paschwitz, eine trinkfeste und stolze Abordnung der Stachelbeere wie einst die 300 mutigen Spartiaten gegen eine scheinbar unüberwindliche Übermacht aus dem JCP. Und sie kannten nur ein erbahnrmungsloses Ziel, uns schnellstmöglich und erbarmungslos härter als je zuvor Abzufüllen. Und das gelang ihnen schonungslos, nur Christopher Trinks war am Ende eines langen und gloreichen Tages nicht betrunken, er fungierte jedoch auch als Fahrer.

Der JCP beginnt seine Feiern oft schon in den Morgenstunden, wir vermuten um überhaupt eine Chance zu haben die trainierte Leber an einem Tag besiegen zu können. Wir wurden mit Gehacktes empfangen und bis spät in die Nacht mit allerlei delikaten Alkoholischen gastfreundschaftlich versorgt.

Das wichtigste für uns jedoch war der Patenschafts-Vertrag den wir vorbereitet hatten, er sollte den JCP zum Paten-Club und "großen Bruder" der Stachelbeere machen, damit von ihrer langjährigen Erfahrung profitieren können.

Selbstlos und mit großer Freude wurde der Vertrag schnell von den Präsidentschaften der beiden Jugendclubs gegenge-

zeichnet, zur Besiegelung wurde vertraglich geschuldet eine Gieskanne Bier gemäß Emselöher Pfingstburschentradition geleert und die Patenschaft somit besiegelt.